Nationalparks in de Nähe von Valdivia

Insgesamt 33 Nationalparks tragen zum Schutz der chilenischen Naturschätze bei, und hier stellen wir die 5 Nächstgelegenen vor, aufgelistet von Norden nach Süden. Sie werden von der staatlichen Forstagentur CONAF geleitet, nach einem ausgeglichenen Prinzip von Naturschutz und Besucherfreundlichkeit: der direkte Kontakt zu unberührter Natur wird Sie mit einer unvergesslichen Erfahrung belohnen. Wenden Sie sich an CONAF und ihren Posten: deren Empfehlungen, Führer und Sicherheitshinweise werden dazu beitragen, Ihren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Die Website von CONAF www.conaf.cl (spanisch) bietet ausführliche Informationen über die Parks.

Informationen auf Englisch: www.gochile.cl/eng/Guide/ChileNationalParks


Parque Nacional Conguillío                   imaconguillio.jpg

80 Km westlich von Temuco gelegen, umgibt der Park den Vulkan Llaima, welcher mit jedem Ausbruch bemüht ist, dessen Landschaft zu verändern (zuletzt in März 2009). Der Norden ist von einem dichten Wald bewachsen, während der Süden dem Besucher eine faszinierende, schwarze Mondlandschaft bietet, ein Bild, welches der Künstler Llaima ununterbrochen mit seinem Lavapinsel verändert.

Der Park bietet ausgezeichnete Wandermöglichkeiten, etliche organisierte Ausflüge und eine Kletterpartie auf den Gipfel des Vulkans (nur für erfahrene Bergsteiger). Wintersportlern steht eine kleine Skistation zur Verfügung.

Parque Nacional Huerquehue                      images[3].jpg

Der Park liegt unweit von Villarrica/Pucón. Seine dicht bewaldeten Hügel und Berge ragen 2000 Meter über der Ostseite des Caburgasees. Sein Ursprung ist auch vulkanisch, aber die feuerspeienden Berge haben jahrtausendlang geschwiegen, weshalb seine Natur viel reichhaltiger ist als die der Parks, die einen aktiven „Nachbarn“ beherbergen.

Wanderer werden eine Vielfalt an Flora und über 80 Vogelarten entdecken: vom bequemen zweistündigen Spaziergang bis zu mehrtägigen Wanderungen bieten sich hier viele Möglichkeiten.

Parque Nacional Villarrica                  images[2].jpg

15 km südlich von Pucón erstreckt sich dieser Park, dessen Herzstück der Vulkan Villlarrica ist, 40 Km bis zur argentinischen Grenze. Abgesehen vom abenteuerlichen Aufstieg des Vulkans bieten sich hier etliche Alternativen: zwei weitere Vulkane, mehrere Wanderwege und –in Chile eher Ausnahme- das freie Campen. Wer es bequemer mag findet hier ausgezeichnete Skipisten und das Thermalbad von Palguín.


Parque Nacional Puyehue                        images[6].jpg

81 Km von Osorno entfernt liegt einer von Chiles meistbesuchten Nationalparks: er wird von einem Haupverkehrsweg nach Argentinien durchquert, und ist deshalb sehr einfach erreichbar. Puyehe ist Bestandteil von insgesamt 15000 Quadratkilometern Naturschutzgebiet (zusammen mit dem benachbarten Park Vicente Pérez Rosales und der Naturparks auf argentinischer Seite).

Ein gut erhaltener Regenwald erwartet den Besucher, der die Wahl hat zwischen kurzen, beschilderten Wanderwegen, Skipisten oder einem nicht zu anstrengenden Aufstieg auf den Vulkan Puyehue.

 

Parque Nacional Vicente Pérez Rosales     images[1].jpg

Der Nachbar des Puyehue erstreckt sich über die gesamte bewaldete Landschaft, die den Todos Los Santos See umgibt. Er ist Chiles ältester Nationalpark, und hier dreht sich alles um das Wandern, von kurzen Spaziergängen bis hin zu langen Tagesausflügen durchkreuzen etliche Wanderwege die Wälder. Einige Wege verlangen nach einer Bootsfahrt ab der Ortschaft Petrohué bis an den Ausgangspunkt.

 


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